Indische Bollywood-Hochzeit in Delhi

„Lena helped us to organize our 1000-people-wedding in Delhi. With 6 different locations on 4 days of celebration we know that it was a real challenge. We are very happy that we received her support.

 Together we managed to combine indian elements with a modern approach. Our guests were overwhelmed by Lena’s positive aura. We couldn‘ have asked for a better weddingplanner. Thank you for everything! “  – Sanchi und Kenny

Die Hochzeit von Sanchi und Kenny hatte es in sich: 1.000 Gäste feierten 4 Tage lang in 6 Locations. Die tanz- und farbenintensiven Tage hinterließen bei manchen den Eindruck, als seien Sie Teil eines Bollywood-Films.
In Indien sparen und fiebern manche Brauteltern jahrelang auf diese Feier hin. Wie die Geburt der Kinder gehören Hochzeiten zum einem der wichtigsten Tage im Leben ihrer Familie.

Kenny hatte ich vor einigen Jahren kennen gelernt, als ich in Delhi fuer die Kinderhilfsorganisation Save-the-Children India arbeitete. Umso mehr freute ich mich, als er mich bat, ihn und seine Braut bei der Organisation ihrer Hochzeit zu unterstützen.

Sanchi ist Hinduistin und damit in der Tradition der drittgrößten Religion der Welt aufgewachsen. Ihr Bräutigam hingegen gehört dem Sikhismus an, einer Religion, die sich monotheistisch vom Hinduismus abgrenzt.

Dem Paar war es besonders wichtig, dass die Rituale beider Religionen ihren Platz finden. Gleichzeitig wollten sie aber auch auf die aus Europa bekannten Elementen wie den Hochzeitstanz, die romantische Torte und die blumige Dekoration nicht verzichten.

Ziel der Feier war es also, die Konventionen beider Religionen mit klassischen Hochzeitselementen zu vereinen.

 

Die Hochzeitsfeierlichkeiten fingen am ersten Tag mit der „Verlobung“ an. Diese wird in Indien zum Start der tagelangen Zelebration erneut vor allen Gästen öffentlich und prunkvoll vollzogen.

Am zweiten Tag trafen sich die Freunde der Braut ein letztes Mal bei ihrer Familie zuhause; die Freunde des Bräutigams feierten entsprechend bei ihm. Bis zum darauffolgenden Tag der Trauung lebte das Brautpaar tatsächlich noch nicht zusammen. Nun fanden die „Mehndi-Feiern“ statt. Das sind Partys, bei denen Hände, Knöchel und Füße der Frauen zierreich bemalt werden. Begleitet von Musik & Tanz werden sie außerdem mit Schmuck beschenkt.

Selbstverständlich sind die Verzierungen der Braut die prunkvollsten. Dass deshalb die Farbe besonders lange zum Trocken braucht, ist Absicht: Die Braut soll vor der Eheschließung noch einmal zur Ruhe kommen.

Auch der dritte Tag begann für Sanchi und Kenny noch ein letztes Mal getrennt voneinander. Bei ihren Familien wurden sie morgens rituell auf die Trauung vorbereitet, um dann nach einem einstündigen Weg in prunkvoller Kutsche, gezogen von farbenfroh ausgestatteten Pferden und begleitet von der gesamten trommelnden Nachbarschaft im Tempel wieder aufeinander zu treffen.

Hier wurden die religiösen Rituale von Sikhismus und Hinduismus verbunden, um nach der traditionellen Trauung endlich Ehefrau und Ehemann zu werden. Danach wurde gemeinsam gegessen, getanzt und natürlich weitergefeiert.

 

Bis zur Trauung wird die Feier von der Familie der Braut ausgerichtet. Am vierten Tag laden die Eltern des Bräutigams prunkvollst zu Trank, Mahl und anschließender Party ein, natürlich wieder eingerahmt von prunkvollen Farben, Glitzer und viel Tanz.

Kein Zweifel: Diese Familien wissen, wie man feiert.

Jedes Brautpaar ist besonders, jede Hochzeitsplanung individuell und trotzdem haben sie alle eine Gemeinsamkeit: Sie sind Hochzeiten aus Liebe und ich sehr dankbar, dass ich diese interkulturelle Heirat begleiten durfte.